Foto Sascha hohnen
Flammen schlagen aus den Fenstern, dichter Rauch zieht durch die Straße: Ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Neusser Straße hat am Nachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss bereits in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Bewohner des Hauses nach ersten Erkenntnissen bereits eigenständig ins Freie retten können. Ein Kleinkind sowie eine weitere Person wurden vor Ort vom Notarzt untersucht. Angaben zur Schwere möglicher Verletzungen liegen nicht vor.
Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps unter Atemschutz gegen das Feuer vor. Die Brandbekämpfung erfolgte gleichzeitig über das Treppenhaus und über eine Drehleiter von außen. Parallel dazu kontrollierten Einsatzkräfte angrenzende Gebäude in der dichten Reihenbebauung und räumten diese vorsorglich, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Während der Löscharbeiten wurde das betroffene Gebäude aus Sicherheitsgründen vollständig von der Gas- und Stromversorgung getrennt. Trotz des schnellen Eingreifens ist das Haus nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
Für die betroffene Familie wurde noch während des Einsatzes eine Notunterkunft organisiert. Die Unterbringung erfolgte in Abstimmung mit dem zuständigen Sozialamt.
Zur Ursache des Brandes liegen derzeit keine bestätigten Informationen vor.