In den Bussen in Mönchengladbach und Viersen beginnt in Kürze eine mehrwöchige Erhebung, die für viele Fahrgäste zunächst unscheinbar wirkt, aber eine zentrale Rolle für die Organisation des öffentlichen Nahverkehrs spielt. Ab Montag, 13. April, lässt die NEW erneut Fahrgäste zählen und bittet dabei gezielt um Mithilfe.
Bis einschließlich 10. Mai werden Mitarbeitende in den Fahrzeugen unterwegs sein, um Daten zur Nutzung des Angebots zu erfassen. Im Mittelpunkt steht dabei eine spezifische Gruppe: Ermittelt werden soll, wie hoch der Anteil von Fahrgästen mit einem Schwerbehindertenausweis ist. Diese Information ist für Verkehrsunternehmen von Bedeutung, weil sie Einfluss auf Ausgleichszahlungen und die Finanzierung des Nahverkehrs haben kann.
Für die Fahrgäste selbst ändert sich im Alltag wenig. Die Zählungen erfolgen während des regulären Betriebs in den Bussen. Die eingesetzten Mitarbeitenden können sich ausweisen: Sie tragen einen Dienstausweis und zeigen ihn den Fahrgästen nach Angaben der NEW unaufgefordert vor. Damit soll Transparenz geschaffen und Vertrauen gewährleistet werden. Die NEW ruft die Fahrgäste ausdrücklich dazu auf, die Erhebung zu unterstützen.
Wer sich über Linien, Fahrpläne oder Verbindungen informieren möchte, kann auf mehrere Angebote zurückgreifen. Neben den Apps der NEW stehen auch die Website www.new.de/oepnv/fahrplan sowie die KundenCenter in Mönchengladbach und Viersen zur Verfügung. Zusätzlich ist eine kostenfreie Service-Hotline geschaltet. unter 0800 6 / 50 40 30 (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen)
Die Maßnahme läuft über einen Zeitraum von knapp vier Wochen und betrifft den gesamten Busverkehr in beiden Städten.