Ein brutaler Vorfall in Mönchengladbach-Ost beschäftigt die Ermittlungsbehörden: Nach einem mutmaßlichen Raubüberfall in einer Privatwohnung an der Volksgartenstraße am Dienstag, den 13. Januar 2026, befindet sich ein 29-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.
Was passierte am Dienstag an der Volksgartenstraße?
Gegen 15:45 Uhr rückte die Polizei Mönchengladbach zu einem Notfall aus. Ein 24-jähriger Bewohner war in seiner Wohnung von zwei Bekannten überrascht worden. Laut Opferaussage ging es bei dem Streit um angebliche Geldschulden. In der Folge kam es zu massiven körperlichen Übergriffen durch den 29-jährigen Tatverdächtigen.
Welche Straftaten stehen im Raum?
Der bereits polizeibekannte Haupttäter soll sein Opfer mehrfach geschlagen und unter Gewaltanwendung das Mobiltelefon entwendet haben. Damit erfüllt der Vorfall die Merkmale eines Raubdelikts. Nach der Tat flüchteten die Verdächtigen zunächst vom Tatort.
Wie konnten die Tatverdächtigen gefasst werden?
Die Fahndung der Polizei Mönchengladbach verlief erfolgreich: Beamte der Bereitschaftspolizei konnten den 29-Jährigen sowie seine 43-jährige Begleiterin bereits kurze Zeit später im Bereich des örtlichen Berufskollegs stellen. Beide wurden vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht.
Warum ordnete der Haftrichter Untersuchungshaft an?
Nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurden die Tatverdächtigen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt.
- Für den 29-Jährigen: Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft an. Ausschlaggebend hierfür sind bei Raubdelikten oft Fluchtgefahr oder Wiederholungsgefahr, insbesondere bei polizeibekannten Tätern.
- Für die 43-jährige Begleiterin: Sie wurde aus dem Gewahrsam entlassen, da keine ausreichenden Haftgründe gegen sie vorlagen.