Bundespolizei ermittelt nach Zwischenfall am Regionalexpress
Zwei Jugendliche sind am Montagabend an einer Bahnstrecke in Mönchengladbach Rheydt verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Bundespolizei gegen 19.10 Uhr in Höhe der Brunnenstraße.
Nach ersten Erkenntnissen hielten sich die 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen im Bereich der Gleisanlagen auf und kletterten dort an einer Böschung beziehungsweise Trasse. Als der Regionalexpress RE 8 vorbeifuhr, stürzten beide zu Boden. Ob Luftverwirbelungen des Zuges dafür ursächlich waren, ist bislang nicht bestätigt.
Die Leitstelle wurde um 19.15 Uhr informiert. Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Mönchengladbach fuhren zum Ort und nahmen Ermittlungen auf.
Der 15-Jährige erlitt eine Fraktur des Schlüsselbeins sowie eine Platzwunde am Hinterkopf. Der 17-Jährige zog sich eine Verletzung am Knie zu. Beide wurden vom Rettungsdienst versorgt und in eine Klinik gebracht.
Über die Notfallleitstelle der Deutsche Bahn AG wurde der Triebfahrzeugführer kontaktiert. Er gab an, die Jugendlichen im Gleisbereich gesehen zu haben, jedoch keinen Zusammenstoß bemerkt zu haben. Am Zug wurden keine Schäden festgestellt.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich und verboten ist.