In Mönchengladbach sind am 1. Juni zwei Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Sowohl auf der Keplerstraße als auch in Odenkirchen mussten Rettungskräfte ausrücken – in beiden Fällen spielten Roller eine zentrale Rolle, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise.
Am Nachmittag kam es auf der Keplerstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem 16-jährigen E-Scooter-Fahrer und einem achtjährigen Jungen. Der Jugendliche war gegen 15.10 Uhr unerlaubt auf dem Gehweg unterwegs. Genau in diesem Moment wollte der Achtjährige den Weg zu Fuß überqueren, wodurch es zur Kollision kam.
Rettungskräfte der Feuerwehr kümmerten sich umgehend um das Kind und brachten es zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme kam ein weiteres Detail ans Licht: Für den genutzten E-Scooter gab es keinen gültigen Versicherungsschutz. Gegen den 16-Jährigen wird nun offiziell wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Später am Tag ereignete sich im Stadtteil Odenkirchen ein weiterer Unfall, bei dem ein Kind verletzt wurde. Auf der Grünstraße war ein 42-jähriger Autofahrer gegen 18.30 Uhr in Fahrtrichtung Kölner Straße unterwegs. Zeitgleich versuchte ein zehnjähriges Mädchen, mit ihrem Tretroller die Straße zu überqueren.
Der Autofahrer erfasste das Mädchen mit seinem Wagen. Auch hier war die Feuerwehr schnell vor Ort, um Hilfe zu leisten. Das Kind zog sich bei dem Aufprall leichte Verletzungen zu und wurde von den Rettungskräften zur weiteren Versorgung in eine nahegelegene Klinik gebracht.