Kellerbrand in Einfamilienreihenhaus Foto Sascha Hohnen
Rettung in letzter Sekunde: Brand in Mönchengladbacher Reihenhaus
Ein aufmerksames Verhalten der Nachbarschaft hat am späten Dienstagnachmittag in Mönchengladbach-Heyden vermutlich Schlimmeres verhindert. Als gegen 17:19 Uhr dichter Rauch aus einem Reihenhaus an der Gertraudenstraße drang, zögerten die Anwohner nicht und wählten sofort den Notruf. Eine Entscheidung, die für die noch im Haus befindliche Person entscheidend war.
Die alarmierten Einheiten der Feuerwehr trafen nur wenige Minuten später am Einsatzort ein. Vor Ort bestätigte sich die dramatische Lage: Es hieß, eine Person befinde sich noch in dem verrauchten Gebäude. Die Einsatzleitung reagierte umgehend und schickte zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Haus. Ihr Auftrag lautete: Menschenrettung vor Brandbekämpfung.
Das Vorgehen zeigte schnell Erfolg. Im ersten Obergeschoss fanden die Wehrleute die vermisste Person und brachten sie unverzüglich ins Freie. Nach einer sofortigen notfallmedizinischen Erstversorgung vor Ort transportierte der Rettungsdienst den Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus. Über die Schwere der Verletzungen liegen aktuell noch keine detaillierten Angaben vor.
Parallel zur Rettung bekämpften weitere Trupps den Brandherd, der nach gesicherten Informationen im Keller des Gebäudes ausgebrochen war. Um Gefahren durch die beschädigte Hausinstallation auszuschließen, trennte der Energieversorger NEW‘ das komplette Gebäude von der Gas-, Strom- und Wasserversorgung.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich hin, das betroffene Einfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar. Für die Dauer des Einsatzes riegelte die Polizei die Gertraudenstraße komplett ab, was kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen im Viertel führte. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen.