Foto: sascha hohnen
Ein medizinischer Notfall hat am Mittwoch, 8. April 2026, auf der Hauptstraße in Mönchengladbach Rheydt, für einen größeren Rettungseinsatz gesorgt. Nach den ersten vorliegenden Informationen wurde zunächst ein Rettungswagen alarmiert. Im Zuge der ersten Untersuchungen vor Ort zog die Besatzung wegen der Krankheitslage zusätzlich einen Notarzt hinzu.
Nach eingehender Untersuchung soll sich der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung ergeben haben. Im Raum steht nach derzeitigem Kenntnisstand auch der Verdacht auf Malaria. Dieser Verdacht ist bislang jedoch nicht durch offizielle Stellen bestätigt. Gerade deshalb wurde die Lage offenbar mit besonderer Vorsicht behandelt.
In der Folge rückten auch weitere Kräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz an. Die nachgeforderten Einsatzkräfte positionierten sich am Rheydter Marktplatz, mussten nach den vorliegenden Informationen aber nicht mehr tätig werden. Der eigentliche Einsatz konzentrierte sich demnach auf die medizinische Versorgung des Patienten.
Bei dem Betroffenen handelt es sich um eine männliche Person. Er wurde durch Notarzt und Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die Uniklinik Düsseldorf gebracht. Über den genauen Gesundheitszustand des Mannes ist derzeit nichts bekannt.
Der Einsatz sorgte im Bereich Hauptstraße und Rheydter Marktplatz für Aufmerksamkeit, auch weil neben dem Rettungsdienst weitere Kräfte bereitstanden. Ob sich der Verdacht auf eine ansteckende Tropenerkrankung bestätigt oder nicht, ist aktuell offen. Eine behördliche Bestätigung dazu liegt bislang nicht vor. Sobald es gesicherte Informationen zum Fall gibt, muss nachberichtet werden.
[S/H]
