Schwarze Kampfmontur, ein geladenes Sturmgewehr und pure Gewalt: Am 9. August 2025 verwandelte sich die friedliche Bismarckstraße in eine Zone der Angst. Jetzt kommt der Fall vor die 1. Große Jugendkammer des Landgerichts.
Am Mittwoch (7. Januar) startet der Prozess gegen Danilo v. B. (22), Luganno M. (21) und Malik P. (22). Die Anklage liest sich wie das Drehbuch eines Action-Thrillers doch für das Opfer und seine Familie war es blutiger Ernst!
Der Überfall: Mit dem Sturmgewehr im Anschlag
Es ist 12:15 Uhr, als die drei jungen Männer aus den Niederlanden zuschlagen. Mit einem gestohlenen Motorrad und falschen Kennzeichen rasen sie zum Tatort. Maskiert mit Sturmhauben und Helmen stürmen sie den Laden.
Besonders schockierend: Sie kamen nicht nur zum Stehlen, sie kamen schwer bewaffnet! Malik P. soll einen Taser gezückt haben, während Luganno M. mit einem durchgeladenen Sturmgewehr die Anwesenden bedrohte. „Gold her!“ so die brutale Forderung.
Schuss-Eskalation im Laden
Doch der Juwelier und seine Familie ließen sich nicht kampflos berauben. Sie leisteten Widerstand! Dann die Eskalation:
- Malik P. feuerte seinen Taser ab.
- Im wilden Gerangel krachte plötzlich ein ohrenbetäubender Knall: Ein Schuss löste sich aus dem Sturmgewehr, raste durch den Raum und schlug in die Decke ein. Ein Wunder, dass niemand getötet wurde!
Während die Opfer mit Verletzungen von Platzwunden bis hin zu einem Fingerbruch – am Boden lagen, räumten die Täter die Vitrinen leer.
Die dramatische Jagd: Polizei stoppt Gangster mit Warnschuss
Lange hielt die Freude über die Beute nicht. Die Polizei war sofort zur Stelle. Malik P. rannte Richtung Regentenstraße um sein Leben, doch ein Polizist stoppte ihn mit einem gezielten Warnschuss.
Die anderen beiden versuchten, sich im Laden zu verschanzen. Luganno M. soll dabei sogar den Sohn des Inhabers auf der anderen Straßenseite ins Visier genommen haben! Erst als er das Sturmgewehr auf den Gehweg warf, klickten die Handschellen. Die Beute? Konnte komplett sichergestellt werden.
Ab Mittwoch müssen sich die drei nun wegen besonders schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung verantworten. In Saal A 100 wird sich zeigen, welche Strafe die Justiz für diesen brutalen Holland-Überfall verhängt.