In der Nacht auf Samstag, 28. Februar 2026, kam es in der Innenstadt von Mönchengladbach zu einem Raubdelikt am Sonnenhausplatz. Nach Angaben der Polizei wurde ein 19-Jähriger gegen 4.15 Uhr von einer Gruppe junger Männer angegangen und seines Portemonnaies beraubt. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat und sucht weiterhin nach möglichen Tatverdächtigen.
Nach Mitteilung wurde der 19-Jährige von fünf bis sechs männlichen Personen angesprochen, die ihn nach Bargeld fragten. Als der Mann versuchte zu zeigen, dass er kein Geld bei sich habe, indem er sein Portemonnaie herausnahm, soll einer der Männer ihm ins Gesicht geschlagen und das Portemonnaie an sich genommen haben. Anschließend flüchtete die Gruppe vom Tatort.
Rettungskräfte brachten den 19-Jährigen zur weiteren ambulanten medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Im Anschluss wurde eine Fahndung im Nahbereich eingeleitet. Dabei konnten einzelne Personen angetroffen werden, deren mögliche Beteiligung aber derzeit noch nicht geklärt ist. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Laut einer Zeugenaussage einer Passantin soll der mutmaßliche Haupttäter ein etwa 17 Jahre alter junger Mann gewesen sein, der schwarze, lockige Haare, eine schwarze Jacke und eine Körpergröße von etwa 1,70 Metern hatte. Konkrete Identitäten oder weitere Hinweise auf die Tatverdächtigen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die Polizei Mönchengladbach hat bislang keine weiterführenden Angaben zur Tatmotivation oder möglichen Zusammenhängen mit weiteren Straftaten gemacht. Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den Beteiligten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.