©Katrin Chodor
Mönchengladbach – Die digitale Transformation unserer Städte ist keine theoretische Zukunftsmusik mehr, sondern gelebte Praxis in den Rathäusern und auf den Straßen. Genau hier setzt der Smart City Summit Niederrhein 2026 an. Am 26. Februar verwandelt sich der Nordpark in Mönchengladbach erneut in das Zentrum für digitale Stadtentwicklung im Westen.
In seiner nunmehr fünften Auflage bringt der Fachkongress Experten, kommunale Entscheider und Technologie-Vorreiter zusammen. Doch was erwartet die Besucher konkret? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Summit.
Was ist der Smart City Summit Niederrhein?
Der Smart City Summit Niederrhein hat sich seit seinem Start im Jahr 2021 als die zentrale Plattform für den Austausch zur kommunalen Digitalisierung am Niederrhein etabliert. Veranstaltet von der Stadt Mönchengladbach, der Wirtschaftsförderung (WFMG), der Marketing Gesellschaft (MGMG), der NEW AG und der mags, dient das Event der Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.
Das Ziel ist klar definiert: Städte und Kommunen auf ihrem Weg zur digitalen Transformation zu begleiten und praxisnahe Lösungen sichtbar zu machen – weg von reiner Theorie, hin zur Anwendbarkeit.
Wann und wo findet der Fachkongress statt?
Der Kongress findet am Donnerstag, den 26. Februar 2026, statt. Veranstaltungsort ist die NEW Box im Nordpark Mönchengladbach, ein Standort, der selbst sinnbildlich für den Strukturwandel und moderne Entwicklung in der Region steht.
Welche Themen stehen 2026 im Fokus?
Der diesjährige Summit konzentriert sich auf die drängendsten Fragen des kommunalen Alltags. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf:
- Künstliche Intelligenz (KI) in der Verwaltung: Wie können automatisierte Abläufe die Bürokratie entlasten?
- Datenbasierte Entscheidungen: Die Nutzung von Daten für Mobilität, Sicherheit und Stadtplanung.
- Finanzierbare Innovation: Wie lassen sich Fortschritt und knappe Haushaltskassen vereinen?
Neben Mönchengladbach sind zahlreiche Akteure aus der Region vertreten, darunter Vertreter aus Hamm, Krefeld, Nettetal, Aachen, dem Rhein-Kreis Neuss und Dormagen. Sie präsentieren sich sowohl in der Expo-Area als auch in Fachvorträgen.
Wie praxisnah ist das Programm? (KI-Seepferdchen & Sensor Walk)
Der Smart City Summit Niederrhein 2026 unterscheidet sich von reinen Theorie-Veranstaltungen durch seinen hohen Praxisbezug. Neben strategischen Diskussionen auf der Hauptbühne gibt es interaktive Formate:
- Workshop Classes: Hier werden Themen vertieft diskutiert.
- KI-Seepferdchen: Ein spezielles Angebot für Teilnehmende, um Grundlagenkompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz zu erwerben.
- Sensor Walk: Ein Rundgang durch den Nordpark, der demonstriert, wie moderne Sensorik Verkehrsströme bei Großveranstaltungen steuert und analysiert.
Welche Rolle spielen die Niederlande beim Summit?
Ein besonderes Highlight der fünften Ausgabe ist der internationale Blickwinkel. Die Niederlande fungieren als offizielles Partnerland des Summits. Die niederländischen Nachbarn gelten in Europa oft als Vorreiter in Sachen urbane Innovation und digitale Infrastruktur. Ihre Expertise wird wertvolle Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und neue Lösungsansätze am Niederrhein liefern.
Wo kann man sich anmelden und was kostet der Eintritt?
Die Teilnahme am Smart City Summit ist darauf ausgelegt, Hürden abzubauen und Vernetzung zu fördern. Interessierte aus Fachkreisen können sich online informieren und registrieren.
Wichtiger Hinweis für Teilnehmer: Weitere Informationen zum detaillierten Programm sowie zur kostenlosen Anmeldung finden Sie direkt auf der Veranstaltungswebseite unterwww.smart-city-summit.com.