Foto: Sascha Hohnen
Mönchengladbach – Bei einem schweren Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Bismarckstraße ist ein männlicher Autofahrer ums Leben gekommen. Neue Erkenntnisse der Polizei zeichnen ein verändertes Bild des Geschehens: Der Unfallverursacher raste nicht ungebremst in den stehenden BMW, sondern beschleunigte unvermittelt aus dem Stand.
Der Unfallhergang
Sowohl die 41-jährige Fahrerin eines schwarzen BMW als auch der dahinterstehende Mercedes-Fahrer befanden sich auf der Bismarckstraße in Fahrtrichtung Rathenaustraße. Beide Fahrzeuge standen verkehrsbedingt an der dortigen Ampel.
Wie die Polizei berichtet, beschleunigte der Mercedes-Fahrer plötzlich und aus bisher ungeklärter Ursache stark, obwohl er hinter dem BMW stand. Durch dieses unvermittelte Manöver rammte er den vor ihm stehenden Wagen und schob den BMW mit enormer Wucht in den Kreuzungsbereich, wo sich dieser drehte.
Fahrer verstirbt im Krankenhaus
Der Mercedes des Unfallverursachers kam nach der Kollision nicht sofort zum Stillstand. Der Wagen fuhr weiter geradeaus, überrollte ein Verkehrsschild und prallte schließlich gegen eine Wand, wo das Fahrzeug endgültig stoppte.
Rettungskräfte leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. „Die Reanimation ist leider nicht erfolgreich gewesen. Die Person ist verstorben“, bestätigte ein Polizeisprecher vor Ort.
Ermittlungen durch Spezialisten
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Neuss angefordert. Die Experten sind vor Ort und haben die Unfallaufnahme sowie die Spurensicherung übernommen.
Weitere Details
- Identität: Zum Alter des verstorbenen Mercedes-Fahrers konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen, bestätigte lediglich, dass es sich um eine männliche Person handelte.
- Verletzte: Die 41-jährige Fahrerin des schwarzen BMW erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.