Mönchengladbach. Der Montag (2. Februar) hat sich auf den Straßen Mönchengladbachs als gefährlicher Tag für Nutzer von E-Scootern erwiesen. Innerhalb weniger Stunden verzeichnete die Polizei zwei Unfälle, bei denen Fahrer der Elektroroller zu Schaden kamen. Ein 71-Jähriger erlitt schwere Verletzungen, in einem anderen Fall sucht die Polizei nach einer Unfallflucht.
Kollision auf der Krefelder Straße
Der schwerere der beiden Unfälle ereignete sich gegen 12.20 Uhr auf der Krefelder Straße. Ein 71-jähriger Mann war mit seinem E-Scooter auf dem Fahrradweg in Richtung Zeppelinstraße unterwegs. Zur gleichen Zeit beabsichtigte eine 65-jährige Autofahrerin, aus einer Einfahrt auf die Krefelder Straße einzubiegen.
Dabei kam es zum Zusammenstoß. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den 71-Jährigen über die Motorhaube des Wagens auf den Asphalt. Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten noch an der Unfallstelle und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Unfallflucht in Rheydt
Bereits am frühen Morgen gegen 5.20 Uhr war ein 35-jähriger E-Scooter-Fahrer in einen Unfall verwickelt, der glimpflicher ausging, aber strafrechtliche Folgen haben dürfte. Der Mann befuhr die Limitenstraße in Richtung Odenkirchener Straße.
Nach Angaben des 35-Jährigen überholte ihn im Kreuzungsbereich eine schwarze Limousine. Der Wagen sei unmittelbar danach nach rechts in die Scharmannstraße abgebogen und habe ihn dabei geschnitten. Um eine Kollision zu verhindern, musste der Rollerfahrer ausweichen. Er stürzte und verletzte sich leicht. Zu einer Berührung der Fahrzeuge kam es nicht. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Gestürzten zu kümmern.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei Mönchengladbach hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten bitten Zeugen, die die Unfälle beobachtet haben oder Hinweise zu der flüchtigen schwarzen Limousine geben können, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden.