Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagnachmittag (30. Juni) auf der Bundesautobahn 61 bei Mönchengladbach ein Menschenleben gefordert. Der Unfall ereignete sich gegen 16:38 Uhr. Für die betroffene Person kam jede Hilfe zu spät.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte die Person ihren Pkw aus bislang ungeklärter Ursache auf dem Seitenstreifen der A61 verlassen. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Zusammenstoß mit einem vorbeifahrenden Lastkraftwagen. Trotz einer eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte der Lkw-Fahrer den Unfall nicht mehr verhindern. Die Person erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.
Ein alarmierter Rettungshubschrauber musste die Einsatzstelle nicht mehr anfliegen, da die tödlichen Verletzungen bereits festgestellt worden waren. Die Notfallseelsorge betreute sowohl die unmittelbar am Unfall beteiligten Personen als auch weitere Betroffene vor Ort.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der umfangreichen polizeilichen Unfallaufnahme blieb die A61 vollständig gesperrt. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei sicherte die Spuren und ermittelt nun zur genauen Unfallursache.
Feuerwehr errichtet Sichtschutz gegen Gaffer
Neben den erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der gesperrten Richtungsfahrbahn kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu langen Staus. Zahlreiche Verkehrsteilnehmende reduzierten ihre Geschwindigkeit, um einen Blick auf die Unfallstelle zu werfen.
Um die Persönlichkeitsrechte der verstorbenen Person zu schützen und ungestörte Rettungs- und Ermittlungsarbeiten zu ermöglichen, errichtete die Feuerwehr einen Sichtschutz.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang regelmäßig darauf hin, dass das Filmen oder Fotografieren von Unfallstellen und Unfallopfern nicht nur pietätlos ist, sondern je nach Einzelfall auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Weitere Informationen werden von der Polizei veröffentlicht, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.