Anlässlich ihrer runden Geburtstage setzen mags und GEM ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und Stadtgestaltung in Mönchengladbach. Das große Blumenparterre im Bunten Garten wurde mit insgesamt 12.280 Pflanzen neu bestückt. Im Mittelpunkt der aufwendigen Anlage steht in diesem Sommer das mags-Logo, das durch klare Linien und gezielt ausgewählte Gewächse geformt wird.
Die Konzeptidee für das ambitionierte Projekt stammt von Birgitt Krefting, Landschaftsarchitektin bei mags. Statt auf bunte Blütenvielfalt setzt sie in diesem Jahr verstärkt auf markante Blattstrukturen und Kontraste. Die Pflanzenauswahl orientiert sich exakt an der Farbwelt des Unternehmenslogos. Dieses Designkonzept spiegelt sich auch in den angrenzenden Beeten an der Kaiser-Friedrich-Halle sowie rund um die Vogel-Voliere wider, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen.
Die Umsetzung lag in den Händen von Thomas Loers. Gemeinsam mit seinem 30-köpfigen Team der mags-Grünunterhaltung pflanzte der Meister eine durchdachte Mischung aus Stauden und Sommerflor. Zum Einsatz kamen insektenfreundliche Sorten wie Lavendel, Katzenminze, Mädchenauge und Zierlauch. Kombiniert wurde dies mit Dauerblühern wie Dahlien, Goldflöckchen und Zauberschnee sowie verschiedenen Varianten der Süßkartoffel als Blattschmuck.
Mit dieser Auswahl erfüllt das Blumenparterre einen wichtigen ökologischen Zweck. Es bietet Bienen, Schmetterlingen und weiteren Insekten wertvolle Nahrung und einen neuen Lebensraum. „Wir zeigen, dass attraktive Grünflächen mehr sind als reine Gestaltungselemente“, betont Jens Hostenbach, mags-Vorstand und GEM-Geschäftsführer. Solche Anlagen würden Lebensqualität schaffen und die Artenvielfalt aktiv fördern.
Das Konzept knüpft nahtlos an die Frühjahrsbepflanzung an. Bereits vor einigen Monaten bildeten 28.600 Hornveilchen ein Puzzle aus 44 Teilen – stellvertretend für die 44 Stadtteile Mönchengladbachs. Schon damals stand die klare Botschaft im Vordergrund, dass die Vitusstadt vom Zusammenspiel vieler Menschen und Ideen lebt.
