Die Deutsche Telekom hat an der Ferdinand-Strahl-Straße in Mönchengladbach einen neuen Mobilfunkmast in Betrieb genommen. Wer in der Umgebung surft oder telefoniert, profitiert ab sofort von deutlich mehr Bandbreite und stabilerem Empfang – gerade in geschlossenen Räumen.
Ob durch Video-Streaming, soziale Netzwerke oder neue Anwendungen der Künstlichen Intelligenz: Die Menschen in der Region verbrauchen immer mehr mobile Daten. Laut Katja Kunicke, Unternehmenssprecherin der Deutschen Telekom, steigt das Volumen im Netz jährlich um rund 30 Prozent. Um für diesen anhaltenden Ansturm gerüstet zu sein, funkt der neue Standort in der Stadt ab sofort mit moderner 4G- und 5G-Technik. Das entlastet bestehende Frequenzen und sorgt für spürbar flüssigere Verbindungen im direkten Umkreis.
Neben schnelleren Downloads bringt der Ausbau ein wichtiges Plus an Sicherheit im Alltag. Die Anlage an der Ferdinand-Strahl-Straße unterstützt die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML). Wer in einer kritischen Situation die 112 wählt, übermittelt so automatisch seinen exakten Standort an die örtliche Rettungsleitstelle. Auch das Warnsystem Cell Broadcast ist integriert, wodurch bei lokalen Gefahren wie Großbränden oder Extremwetter schrille Alarme auf die Handys der direkten Anwohnerschaft gesendet werden.
Mit dem jüngsten Neuzugang betreibt die Telekom nun exakt 106 Mobilfunkstandorte in Mönchengladbach. Damit erreicht das Unternehmen bei der Versorgung der lokalen Haushalte eine Quote von nahezu 100 Prozent, während die reine Flächenabdeckung bei beachtlichen 98 Prozent liegt. Für die nahe Zukunft plant das Unternehmen bereits die nächsten Ausbaustufen in der Vitusstadt. Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen sieben weitere Standorte komplett neu gebaut und 50 bestehende Masten technisch aufgerüstet werden.
Für dieses Vorhaben sucht der Netzbetreiber dringend geeignete Flächen und ist auf die Kooperation mit der Kommune sowie privaten Eigentümern angewiesen. Wer ausreichend Platz für einen Dach- oder Maststandort bieten kann, erhält im Gegenzug eine langfristige, ortsübliche Miete. Interessierte Eigentümer können ihre Grundstücke unkompliziert über die zuständige Ausbau-Gesellschaft Deutsche Funkturm (www.dfmg.de/standortangebot) melden. Bürger, die lediglich prüfen wollen, wie gut ihr eigenes Viertel aktuell abgedeckt ist, finden alle Informationen auf der Netzkarte unter www.telekom.de/netzausbau.