Trickbetrüger erbeuten hohen Geldbetrag von einem 77-jährigen Mann

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Eine 77-jährige Frau aus Dahl ist am Donnerstag, 11. August, Opfer von Trickbetrügern geworden.

Am Nachmittag erhielt sie einen Anruf von ihrem Geldinstitut. Am anderen Ende meldete sich der angebliche Filialleiter, der erfragte, ob die Seniorin in den letzten Tagen Geld abgehoben habe. Dies bejahte die Frau und teilte ihm den genauen Bargeldbetrag und den Grund für ihre Abholung mit.

Anschließend erfragte der Mann die Banknotennummerierung, die die Seniorin ihm durchgab. Der angebliche Filialleiter teilte ihr mit, dass die Banknoten überprüft werden müssen, da eine Person in der Bank festgenommen worden sei. Es würde also gleich ein Polizeibeamter der Kripo bei ihr vorbeikommen und die Geldscheine auf Fingerabdrücke überprüfen. Dafür solle sie die Geldscheine in ein Kuvert legen und dieses dem Polizisten aushändigen.

Als der vermeintliche Kriminalpolizist vor der Tür stand, tat die 77-Jährige wie ihr gesagt. Der Mann wies sie außerdem an, während der Banknotenüberprüfung wieder zurück ins Haus zu gehen. Der „Filialleiter“ blieb die ganze Zeit am Telefon und teilte der Seniorin den weiteren Verlauf mit: Der Kollege von der Kriminalpolizei würde den Bankfilialleiter nach der Überprüfung anrufen und er wiederum würde dann die Seniorin wieder anrufen. Dies geschah aber nicht. Als die Frau nach einer gewissen Zeit selbst versuchte die Nummer zurückzurufen, war die Leitung besetzt und blieb es auch. Es entstand der Frau ein Schaden im vierstelligen Bereich.

Der angebliche Polizist kann wie folgt beschrieben werden:

  • Etwa 1,75 Meter groß
  • Dunkle Haare und Bart.
  • Seine Kleidung bestand aus einer hellen Hose
  • Einem hellen Hemd und einer Weste.

Noch mal der Hinweis der Polizei!

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen und fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Sollten Sie sich unsicher sein, rufen Sie 110 an.
  • Sprechen Sie mit Angehörige über solche Fälle und sensibilisieren sie ihre Verwandten und Angehörige