14 Verletzte bei Wohnungsbrand auf der Espenstraße

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Gegen Mittag wurde die Feuerwehr Mönchengladbach zu einem Brand auf der Espenstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen. Aus dem Balkonbereich einer Erdgeschosswohnung schlugen den Einsatzkräften Flammen entgegen. Der austretende Brandrauch hüllte bereits die gesamte Fassade des siebengeschossigen Gebäudes ein. Einige Bewohner hatten bereits das Haus eigenständig verlassen. Eine Person wurde im verrauchten Treppenraum vermisst. 5 weitere Personen waren in ihrer Wohnung in der fünften Etage eingeschlossen.

Der erste Angriffstrupp unter Atemschutz wurde sofort zur Menschenrettung eingesetzt. Die Einsatzkräfte konnten die vermisste Person schnell im Treppenraum finden und ins Freie bringen. Sie wurde sofort notfallmedizinisch versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Notfallkrankenhaus transportiert. Ein zweiter Angriffstrupp konnte die Personen aus dem fünften Obergeschoss sicher ins Freie führen. Sie wurden durch sogenannte Brandfluchthauben vor den Rauchgasen geschützt. Parallel wurde die Brandbekämpfung mit jeweils einem C-Strahlrohr im Innen- und Außenangriff eingeleitet und der Treppenraum mit einem Hochleistungslüfter entraucht. An einer gegenüberliegenden Bushaltestelle wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Alle Personen, die dem Brandrauch ausgesetzt waren, wurden durch einen Notarzt gesichtet.

Insgesamt mussten 14 Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung notfallmedizinisch versorgt werden. 13 Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zur Unterbringung der unverletzten Betroffenen wurde für die Dauer des Einsatzes ein Bus der NEW angefordert. Im weiteren Verlauf wurden alle Wohnungen kontrolliert und gelüftet. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen geleitet werden. Die Brandwohnung ist stark zerstört und unbewohnbar.