
Mönchengladbach. Begegnung, gesellschaftliche Teilhabe und kulturelle Vielfalt stehen in den kommenden Wochen an zahlreichen Orten in Mönchengladbach im Mittelpunkt. Die Interkulturelle Woche 2026 beginnt Mitte September und reicht mit ihrem Veranstaltungsprogramm bis in den Oktober. Einer der Höhepunkte ist der Bunte Familiensonntag am 27. September in der Rheydter Innenstadt.
ereine, Initiativen, Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen und städtische Stellen beteiligen sich an der Aktionswoche. Geplant sind Ausstellungen, Filme, Vorträge, Workshops, Beratungsangebote sowie kulturelle und kulinarische Veranstaltungen. Inhaltlich reicht das Spektrum von Migration und Zusammenleben über Religion und gesellschaftliche Teilhabe bis zu beruflichen Chancen, Kunst und gemeinsamen Freizeitangeboten.
Die Interkulturelle Woche steht 2026 erneut unter dem bundesweiten Motto „dafür!“. Im Zentrum stehen ein respektvolles Zusammenleben und der gemeinsame Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt.
Rheydter Innenstadt wird am 27. September zur Festmeile
Besonders umfangreich wird das Programm am Sonntag, 27. September 2026. Von 12 bis 18 Uhr findet in der Rheydter Innenstadt der Bunte Familiensonntag statt. Das Interkulturelle Straßenfest und das Kinderfest erstrecken sich über den Marktplatz, die Marktstraße, den Harmonieplatz und die Hauptstraße.
Die verschiedenen Bereiche der Innenstadt werden dabei zu einer gemeinsamen Festmeile mit Angeboten zum Mitmachen, Entdecken und Begegnen. Der Eintritt ist frei.
Ausstellungen und Dokumentarfilm in Mönchengladbach
Auch nach dem Familiensonntag wird das Programm fortgesetzt. In der Zentralbibliothek ist vom 27. September bis 4. Oktober die Fotoausstellung „Synagogen in Europa!“ zu sehen. Eine weitere Medienausstellung beschäftigt sich mit kultureller Vielfalt, Migration, Mehrsprachigkeit, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Am Montag, 28. September, zeigt der Flüchtlingsrat Mönchengladbach den Dokumentarfilm „Wohin mit mir?“. Der Film begleitet zwei jugendliche Geflüchtete, die in einer Wohngruppe in Mönchengladbach leben. Anschließend ist ein Gespräch mit Beteiligten aus Fachpolitik und Praxis vorgesehen.
Zwei Tage später steht ein weiterer gesellschaftspolitischer Programmpunkt an. Der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Mouhanad Khorchide hält am 30. September in der Zentralbibliothek den Vortrag „Barmherzigkeit statt Extremismus“. Thematisch geht es um Islam, Demokratie und das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft.
Gemeinden öffnen am 3. Oktober ihre Türen
Am Samstag, 3. Oktober, beteiligt sich Mönchengladbach zudem am Tag der offenen Moschee. Mehrere muslimische und alevitische Gemeinden öffnen ihre Räumlichkeiten für Besucher. Führungen, Gespräche und Informationen sollen Einblicke in Religion und Gemeindeleben ermöglichen und persönliche Begegnungen fördern.
Bis in den Oktober hinein folgen weitere Veranstaltungen. Zum Programm gehören das Interkulturelle Comedy-Theater „Kulturclash im Wohnzimmer“, eine Lesung mit Renas Sido, ein kulturelles Atelier für junge Menschen und die Veranstaltung „Mehr als Du siehst!“.
Alle Termine, Veranstaltungsorte sowie Angaben zu möglichen Anmeldungen und Eintrittspreisen sind im offiziellen Programm zur Interkulturellen Woche 2026 aufgeführt.
Programm der Interkulturellen Woche 2026 in Mönchengladbach