Ein 45-jähriger Mönchengladbacher ist am frühen Donnerstagmorgen auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg ungebremst in das Heck eines Sattelzugs gekracht. Erste Zeugenaussagen lassen auf eine ebenso vermeidbare wie gefährliche Unfallursache schließen.
Ungebremst aufgefahren: Hoher Sachschaden
Der Unfall ereignete sich gegen 05:05 Uhr am Donnerstagmorgen auf dem Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Vechta und Cloppenburg in Fahrtrichtung Hamburg. Der 45-jährige Fahrer aus Mönchengladbach war dort mit seinem Kleintransporter unterwegs, als er mit einem vorausfahrenden Sattelzug kollidierte. An dessen Steuer saß ein 51-jähriger Mann aus Hagen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei erfolgte der Aufprall völlig ungebremst.
Trotz der erheblichen Wucht des Zusammenstoßes hatte der Gladbacher Glück im Unglück. Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu und verzichtete nach dem Vorfall ausdrücklich auf eine medizinische Behandlung vor Ort.
Zeugen äußern schweren Verdacht
Der entstandene Sachschaden ist hingegen beträchtlich. Die Front des Kleintransporters wurde so schwer beschädigt, dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war und abtransportiert werden musste. Die Polizei schätzt den Schaden am Transporter auf mindestens 10.000 Euro. Am Sattelanhänger des 51-Jährigen entstanden weitere Schäden in Höhe von rund 5.000 Euro.
Warum der Fahrer aus Mönchengladbach den vor ihm fahrenden Lastwagen übersah, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Bisherige Zeugenberichte belasten den 45-Jährigen schwer: Er soll während der Fahrt auf der A1 eingeschlafen sein. Die Beamten prüfen diesen Verdacht auf Sekundenschlaf intensiv und leiteten entsprechende strafrechtliche Schritte ein.