
Autofahrer in Mönchengladbach müssen sich ab Dienstag auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Mit der Sperrung der Hermann-Piecq-Anlage fällt für rund zwei Wochen eine der wichtigsten Verbindungsstraßen der Stadt weg. Hintergrund ist der Neubau der Bettrather Brücke, bei dem nun der nächste Bauabschnitt beginnt.
Nachdem der Abriss der alten Brücke sowie die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen wurden, starten jetzt die Arbeiten für den Bau des neuen Brückenbauwerks. Dafür muss die Hermann-Piecq-Anlage im Bereich zwischen der Mozartstraße im Osten und der Auffahrt zur Viersener Straße im Westen vollständig gesperrt werden.
Für viele Pendler bedeutet das den Wegfall eines zentralen Verkehrsknotens. Die Stadt hat deshalb eine großräumige Umleitung eingerichtet. Der Durchgangsverkehr wird über die Bismarckstraße, Rathenaustraße, Fliethstraße, Speicker Straße und Hittastraße geführt. Die Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.
Trotz der Sperrung bleibt die Zufahrt zur Rampe an der Viersener Straße und damit die Verbindung zur Innenstadt aus westlicher Richtung weiterhin möglich.
Ein wichtiger Meilenstein des Projekts steht bereits Ende Juli an: Der Einhub der neuen Brücke ist nach derzeitiger Planung für den 28. und 29. Juli vorgesehen. Läuft der Bauablauf planmäßig, soll die Sperrung der Hermann-Piecq-Anlage ab dem 5. August wieder aufgehoben werden.
Verkehrsteilnehmer sollten in den kommenden Tagen insbesondere im Bereich der ausgeschilderten Umleitungsstrecken mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und längeren Fahrzeiten rechnen.