Kiosk-Raub – Polizei sucht Zeugen

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Zwei Männer haben am Freitagabend, 26. August, einen Raub auf einen Kiosk an der Lüpertzender Straße in Gladbach verübt. Dabei haben sie Pfefferspray gegen zwei Kiosk-Mitarbeiter (43 und 49) eingesetzt und eine dreistellige Bargeldsumme erbeutet. Einen der beiden Täter, einen 20-jährigen Mann, hat die Polizei noch am Abend im Rahmen der Fahndung gestellt, der zweite, noch unbekannte Täter, konnte entkommen.

Gegen 23 Uhr betraten die beiden Täter den Kiosk und griffen die beiden Mitarbeiter, die sich im Verkaufsraum befanden, sofort mit Pfeffersprays an. Dem 43-Jährigen fügten sie zudem durch Schläge und Tritte Verletzungen zu. Die Täter nahmen Geld aus der Kasse und flüchteten damit. Eine Anwohnerin, die auf die Tat aufmerksam geworden war, verständigte die Polizei, die sofort eine Fahndung nach den beiden flüchtigen Räubern einleitete. Hinzugerufene Rettungskräfte versorgten die Verletzungen der beiden Kiosk-Mitarbeiter.

Dank des Hinweises eines Zeugen entdeckte ein Streifenteam an der Postgasse einen Mann, der sich in einer Baustelle versteckt hielt. Zu ihm passte eine der Täterbeschreibungen. In unmittelbarer Nähe fand die Polizei zudem die Beute aus dem Raubüberfall: Sie lag versteckt unter einem Auto. Daraufhin nahmen die Beamten den 20-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zur Wache.

Nach seinem Komplizen fahndete die Polizei jedoch erfolglos. Zu ihm liegt diese Beschreibung vor: 20 bis 30 Jahre alt, große schlanke Statur, vollständig in schwarz gekleidet. Bei der Tatausübung hatten beide Täter ihre Gesichter maskiert. Einer hatte eine Sporttasche dabei; der andere trug blaue Handschuhe.

Den 20-jährigen, vorläufig festgenommenen Täter entließ die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft am Folgetag, da keine Haftgründe gegen ihn bestanden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Raubes.

Die Ermittlungen zur Identität des zweiten Täters dauern an. Diesbezüglich erbittet die Polizei Hinweise durch Zeugen. Sie fragt: Wer hat etwas von der Tat mitbekommen oder kann Angaben zum Fluchtweg oder zur Identität der Täter machen? Hinweise bitte an: 02161-290.