Ein mutmaßlicher Kabeldiebstahl an einer E-Auto-Ladestation in Grevenbroich hat in der Nacht zum Sonntag zu einer Verfolgungsfahrt bis nach Mönchengladbach geführt. Nach Angaben der Polizei bemerkte eine Sicherheitsfirma gegen 2:20 Uhr am 12. April 2026 verdächtige Aktivitäten an einer Ladestation am Ostwall und alarmierte die Einsatzkräfte.
Die Polizei stellte nach eigenen Angaben wenig später im Umfeld einen 26 Jahre alten Verdächtigen in einem Auto fest. Als die Beamten den Wagen kontrollieren wollten, soll der Fahrer geflüchtet sein. Laut Polizeimeldung führte die Fahrt mit hoher Geschwindigkeit von Grevenbroich über Jüchen bis nach Mönchengladbach. Dabei habe der Mann mehrere rote Ampeln missachtet.
In Mönchengladbach endete die Flucht nach Angaben der Ermittler an der Hoemenstraße. Dort kollidierte das Fahrzeug demnach mit einem Randstein und wurde beschädigt. Anschließend versuchte der 26-Jährige laut Polizei noch zu Fuß zu entkommen, wurde jedoch gestellt.
Bei dem Mann fanden die Beamten Kabel, die nach Polizeiangaben aus dem vorausgegangenen Diebstahl stammen könnten. Genau das ist derzeit aber noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Verdacht, das der Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis gestanden habe, steht noch aus. Die Polizei veranlasste eine Blutprobe und nahm den Mann vorläufig fest.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat 22 des Rhein-Kreis Neuss. Hinweise nimmt die Polizei unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.