
Mönchengladbach. Gut eine Woche nach dem Ende der Sommerferien zieht die Polizei Mönchengladbach eine erste Bilanz ihrer Kontrollen rund um den Schulstart. Im Mittelpunkt stand die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Schulweg. Dabei zeigte sich vor allem vor Schulen und Kitas, dass falsches Parken und Halten weiterhin ein Problem ist.
Mehr als 160 schriftliche und mündliche Verwarnungen sprach die Polizei in den vergangenen Tagen aus. Der größte Teil davon betraf Park und Halteverstöße. Hinzu kamen 67 Verstöße, die von der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes geahndet wurden.
Ein Schwerpunkt der Kontrollen waren die sogenannten Elterntaxis. Dabei ging es besonders um die Situation beim Bringen und Abholen der Kinder. Fahrzeuge, die unmittelbar vor Schulen oder Kitas halten oder falsch abgestellt werden, können dort die Sicht einschränken und den Verkehr behindern. Gerade für Kinder kann dadurch eine gefährliche Situation entstehen.
Neben den Kontrollen suchten Polizei und Ordnungsamt auch das Gespräch mit Eltern, Kindern, Lehrkräften und anderen Verkehrsteilnehmern. Dabei ging es darum, auf Gefahren auf dem Schulweg aufmerksam zu machen und deutlich zu machen, welchen Einfluss das eigene Verhalten auf die Sicherheit vor Schulen hat.
Mit den Kontrollen ist das Thema allerdings nicht beendet. Die Polizei will die Schulwegsicherheit weiterhin im Blick behalten. Autofahrer sollen besonders in der Nähe von Schulen aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein.
Auch Eltern können die Situation vor den Schulen entspannen. Die Polizei empfiehlt, Kinder nicht unmittelbar vor dem Schulgebäude aussteigen zu lassen oder dort wieder abzuholen. Dadurch sollen Staus, schlechte Sicht und Behinderungen auf den Wegen rund um die Schulen vermieden werden.