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Polizei stellt 30-Jährigen nach Flucht vom Unfallort

In der Nacht zu Mittwoch, 4. Januar, hat die Polizei einen 30-jährigen Mann gestellt, der nach einem Alleinunfall mit massiver Sachbeschädigung vom Unfallort auf der Kreuzung Bahnstraße / Monschauerstraße geflüchtet ist. Er kam mit seinem Mercedes von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Werbetafel, einem Ampelmast und einem Baum.

Gegen 1.44 Uhr bemerkte ein Zeuge den Unfall und half dem 30-Jährigen aus seinem Auto. Während der Zeuge die Polizei und die Rettungskräfte alarmierte, flüchtete der 30-Jährige leicht verletzt ohne sein Auto von der Unfallstelle.

Die Polizei ermittelte den Fahrzeugführer, suchte ihn zu Hause auf und brachte ihn zur Polizeiwache. Dort entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Der 30-Jährige ist der Polizei bereits mehrfach aufgefallen, weil er betrunken und ohne Fahrerlaubnis mit einem Auto gefahren ist. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte er auch am Mittwoch nicht vorlegen.

Sein an der Unfallstelle zurückgebliebener Mercedes wies sehr starke Beschädigungen auf der linken sowie rechten Fahrzeugseite auf. Außerdem hatten die Airbags ausgelöst. Die Beamten stellten das Auto sicher und veranlassten, dass die Straße gereinigt und die defekte Ampel repariert wird.

Den 30-Jährigen entließen sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge von Alkoholgenuss und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. 

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