Mönchengladbach/Rheydt. Ein größerer Polizeieinsatz hat am Freitagnachmittag den Marienplatz beschäftigt. Nach Angaben der Polizei wurden die Einsatzkräfte gegen 15.34 Uhr alarmiert, weil sich dort eine größere Personengruppe versammelt hatte. Hintergrund waren nach ersten Erkenntnissen Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen.
Streitigkeiten gehen offenbar auf Verkehrsunfallflucht zurück
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen die Auseinandersetzungen ihren Ursprung in einem Vorfall haben, der sich bereits im Laufe der Woche ereignet haben soll. Ausgangspunkt sei eine Verkehrsunfallflucht mit Personenschaden gewesen.
Demnach soll eine Person einen Fahrzeugführer bedroht haben. Der Fahrer soll diese Person daraufhin mit seinem Fahrzeug angefahren haben und anschließend vom Unfallort geflüchtet sein. Die verletzte Person erlitt nach bisherigen Erkenntnissen mindestens leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Polizei ermittelt Fahrzeug und Fahrer
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen konnte die Polizei sowohl das flüchtige Fahrzeug als auch den mutmaßlichen Fahrzeugführer inzwischen ermitteln und antreffen.
Im weiteren Verlauf versammelten sich am Marienplatz zahlreiche Personen. Da deren Zugehörigkeit zu den beteiligten Gruppen zunächst nicht eindeutig geklärt werden konnte, zog die Polizei zusätzliche Einsatzkräfte hinzu, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und weitere Eskalationen zu verhindern. Im Verlauf der Ermittlungen gerieten immer wieder verschiedene Gruppierungen aneinander und die Polizei musste massiv dagegen vorgehen.
Keine weiteren Verletzten – Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Einsatz keine weiteren Personen verletzt.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Sie soll nun klären, welche Hintergründe zu den Streitigkeiten führten und wie es letztlich zu der Bedrohungslage kam. Das Fahrzeug, das im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen soll, wurde von der Polizei sichergestellt.
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