
Ein kreisender Polizeihubschrauber über Wanlo und der Autobahn A46 hat am Montagvormittag für Aufsehen bei zahlreichen Anwohnern gesorgt. Auf Nachfrage unserer Redaktion gab die Polizei nun Entwarnung: Grund für den stundenlangen Flugbetrieb war eine großangelegte Übung der Staffel.
Seit den frühen Morgenstunden beobachteten viele Bürgerinnen und Bürger in Wanlo sowie rund um das Areal des örtlichen Segelflugplatzes die tief fliegende Maschine der Polizei. Auch im Bereich der angrenzenden A46 zog der Hubschrauber über mehrere Stunden hinweg seine Kreise. In den sozialen Netzwerken und unter Anwohnern entstanden schnell Spekulationen über einen möglichen Ernstfall oder eine Fahndung.
Präzisionstraining aus der Luft
Eine Sprecherin der Polizei klärte die Situation auf Anfrage unserer Redaktion auf. Bei den Flugbewegungen handelte es sich um eine geplante Einsatzübung der Hubschrauberstaffel.
Im Zentrum des Trainings standen anspruchsvolle Manöver: Die Besatzung trainierte das exakte Selektieren und Lokalisieren von Objekten sowie das punktgenaue Absetzen von Einsatzmitteln aus der Luft. Derartige Übungen sind essenziell, um im Ernstfall etwa bei Vermisstensuchen oder komplexen Fahndungslagen schnell und präzise reagieren zu können.
Sechsstündige Übung ohne Gefahr für die Bevölkerung
Die Polizei betonte ausdrücklich, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung oder den fließenden Verkehr auf der Autobahn bestand. Der Trainingsbetrieb begann am Montagmorgen gegen 9:00 Uhr und wurde nach rund sechs Stunden um 15:00 Uhr planmäßig beendet. Nach dem Abschluss der Übung kehrte der Hubschrauber wieder zu seinem Stützpunkt zurück.