Gemeinsam mit der Bundespolizei und dem städtischen Ordnungsamt rückten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums am Dienstagabend aus, um gezielt gegen Kriminalität an lokalen Beschwerdestellen vorzugehen. Unter dem Konzept „Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen“ (BAB) nahmen die Beamten Problemzonen im Stadtgebiet ins Visier. Im Fokus der Patrouillen standen dabei die Innenstädte von Gladbach und Rheydt, das Umfeld der beiden Hauptbahnhöfe sowie bekannte Brennpunkte im Stadtteil Odenkirchen.
Besonders im Zentrum fielen die Kontrollen auf. In einem Kiosk auf der Hindenburgstraße fanden die Ermittler bei der Überprüfung einer Person illegale Betäubungsmittel. Kurz darauf stieß der kommunale Ordnungsdienst bei einer parallel durchgeführten Gewerbekontrolle auf zwei Flaschen Lachgas. Die Beamten stellten die Substanzen sofort sicher und fertigten entsprechende Strafanzeigen wegen Drogenhandels und Verstößen gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz an.
Neben diesen konkreten Funden griff die Polizei auch durch zahlreiche Personenkontrollen und ausgesprochene Platzverweise durch. Ein zentraler Baustein des Einsatzes war jedoch der direkte Austausch mit der Anwohnerschaft. Die sichtbare Präsenz der Ordnungshüter an den bestreiften Beschwerdestellen stieß bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort auf sehr positive Resonanz.
Auch künftig wird die Polizei ähnliche Schwerpunkteinsätze in Mönchengladbach durchführen, um den Druck an den bekannten Problemstellen aufrechtzuerhalten. Wer verdächtige Beobachtungen in seinem Viertel macht, kann sich jederzeit unter der Telefonnummer 02161/290-0 bei den Beamten melden. Allgemeine Hinweise zu potenziellen Angsträumen nimmt die Leitstelle zudem per E-Mail an Poststelle.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen.