Auf dem Gelände des Elisabeth-Krankenhauses in Rheydt hat an diesem Wochenende der internationale Wettkampf „Toughest Firefighter Alive“ 2026 begonnen. Trotz eines regnerischen Auftakts zeigen die Einsatzkräfte aus aller Welt, warum sie zu den Härtesten gehören – und für Samstag erwartet die Zuschauer ein echtes Highlight bei bestem Wetter.

Knapp 250 Feuerwehrleute aus neun Ländern treten seit Freitag an der Hubertusstraße an, um die härtesten Einsatzkräfte der Welt zu küren. Wegen der parallel ausgetragenen NRW-Meisterschaft erstreckt sich das Event in unserer Stadt dieses Jahr erstmals über drei volle Tage. Die ersten Teilnehmer haben sich bereits durch die extremen Stationen gekämpft und schnell bewiesen: Der größte Gegner bei diesem gnadenlosen Wettbewerb ist der eigene Körper.
Die Herausforderungen auf dem Parcours sind enorm, denn die Frauen und Männer treten in ihrer vollständigen, schweren Schutzausrüstung an. Auf dem Programm stehen Aufgaben wie das Ziehen eines 80 Kilogramm schweren Dummys, das Ausrollen von 80 Metern Feuerwehrschlauch und das gefürchtete Finale, der „Stairrun“. Bei diesem Treppenlauf müssen die Teilnehmer 15 Etagen im Elisabeth-Krankenhaus erklimmen. Wer bedenkt, was diese Montur bei jedem realen Notfall wiegt, erkennt die absolute Höchstleistung, die hier vollbracht wird.

Zum Start am Freitag machte das Wetter den Organisatoren leider einen kleinen Strich durch die Rechnung. Wegen vereinzelter, teils kräftiger Regenschauer konnte die geplante Kinderburg aus Sicherheitsgründen noch nicht aufgebaut werden. Für den morgigen Samstag gibt der Wetterdienst jedoch grünes Licht. Besucher können sich dann auf packende, trockene Wettkämpfe, das komplette Kinderfest und beste Stimmung auf dem Gelände freuen.
Auch abseits des sportlichen Spektakels gibt es eine großartige Besonderheit: An den Essensständen suchen Besucher vergeblich nach festen Preisen. Jeder zahlt für die Verpflegung genau den Betrag, den ihm das Essen wert ist. Sämtliche Erlöse aus dieser Aktion werden am Ende des Wochenendes an das Krankenhaus gespendet. Während die Organisatoren auf viele großzügige Spender hoffen, drückt unsere Redaktion der heimischen Feuerwehr für die kommenden Läufe kräftig die Daumen bei allem Ehrgeiz steht am Ende der Spaß im Vordergrund.