Nach einem sonnigen und warmen Start in den Tag schlägt das Wetter am Niederrhein drastisch um. Aus Nordwesten zieht eine Gewitterfront auf, die sich in den Abendstunden zu einer geschlossenen Gewitterlinie formieren kann. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mahnen zur Vorsicht, da lokal heftige, teils unwetterartige Entwicklungen bevorstehen.
Diese konkreten Gefahren drohen der Region
Die Experten des Wetterdienstes rechnen ab dem Nachmittag mit einer spürbaren Verschlechterung der Lage. Der aktuelle Warnlagebericht listet mehrere Risiken auf, auf die sich die Menschen in der Region einstellen müssen:
- Starkregen: Innerhalb kürzester Zeit können 20 bis 30 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen.
- Hagel: Es ist mit Hagelschauern zu rechnen, die teilweise auch größere Körner mit sich bringen.
- Sturmböen: Der Wind frischt massiv auf und erreicht Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h.
- Orkanartige Böen: In der Spitze sind lokal sogar schwere Sturmböen von bis zu 110 km/h möglich.
Mönchengladbach im Fokus
Die Warnungen gelten für das gesamte Stadtgebiet von Mönchengladbach. Besonders in den Stadtteilen wie um Mönchengladbach, sollten Bürger das Wetterradar im Blick behalten. Auch das Umland mit Viersen, Willich, Kaarst, Korschenbroich und Grevenbroich sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf liegen im Einzugsgebiet der Gewitterfront.
Da sich solche Wetterlagen extrem dynamisch entwickeln, lässt sich die genaue Zugbahn der schwersten Zellen vorab kaum metergenau bestimmen. Fest steht jedoch, dass warme Luftmassen auf feuchte Nordseeluft treffen – eine klassische und hochexplosive Mischung für organisierte Gewittersysteme.