In Mönchengladbach beginnt ab dem 3. Juni der Bau einer neuen Behelfsbrücke über die Theodor-Heuss-Straße, was für Autofahrer und Anwohner deutliche Einschränkungen mit sich bringt. Erfahren Sie hier, ab wann die wichtige Verkehrsachse komplett gesperrt wird und welche Umleitungen Sie jetzt kennen müssen.
Nach dem Abriss der maroden alten Brücke im vergangenen November erhalten Fußgänger nun endlich einen Ersatz. Zwischen der Fliethstraße und der Hofstraße laufen die Vorbereitungen für die neue Gerüstbrücke bereits auf Hochtouren. Um genügend Platz für die Vormontage der Bauteile zu schaffen, fällt auf der Theodor-Heuss-Straße ab Mittwoch, dem 3. Juni, in beide Richtungen morgens jeweils eine Fahrspur weg. Autofahrern wird dringend geraten, diesen Bereich möglichst großräumig zu umfahren.
Der eigentliche Aufbau der Brücke macht wenig später eine komplette Vollsperrung unumgänglich. Von Freitag, den 12. Juni (18:00 Uhr), bis zum späten Sonntagabend, den 14. Juni (22:00 Uhr), geht auf der Theodor-Heuss-Straße nichts mehr. Die ausgeschilderten Umleitungen führen den Verkehr in dieser Zeit über die Rheydter Straße sowie die Erzbergerstraße. Auch an der Johannesstraße kommt es zeitgleich zu einer Vollsperrung, die über die Alleestraße, Oststraße und Volksgartenstraße umfahren werden muss.
Die neue Konstruktion überspannt nicht nur die Straße, sondern auch das angrenzende Gleisbett und erhält insgesamt drei Treppentürme. Zugänge entstehen sowohl an der Johannesstraße als auch auf Höhe der August-Oster-Straße. Wenn alles nach Plan läuft, kann die Anlage wenige Tage nach dem Einheben der Bauteile für den Fußgängerverkehr freigegeben werden. Dann wird auch die Bushaltestelle „Theodor-Heuss-Straße“ wieder regulär in beide Richtungen angefahren.
Vor allem für Schüler der nahegelegenen Gesamtschule und des Berufskollegs Volksgartenstraße ist die Querung ein unverzichtbarer Teil ihres täglichen Weges. Da die nächsten Ampeln Hunderte Meter entfernt liegen, schließt die Ersatzbrücke eine echte Sicherheitslücke im Fußwegenetz. Die neue Brücke ist zwar vorerst nicht barrierefrei, dient aber als dringend benötigte Übergangslösung. Mittelfristig plant die Stadt an gleicher Stelle wieder einen dauerhaften und stufenlosen Übergang für alle Bürger.