31-jähriger Mann nach Körperverletzung, schwer verletzt.

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Am Mittwochmorgen, 4. Mai, hat ein 31-jähriger Mann bei einer körperlichen Auseinandersetzung in Folge eines Streits schwere Verletzungen erlitten. Die Polizei ermittelt in dem Zusammenhang gegen einen 28-jährigen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen drei bis vier Männer gegen 5.45 Uhr ein lautstarkes Streitgespräch auf der Heinrich-Sturm-Straße in der Nähe des Eisenbahntunnels geführt haben. Ein 28-jähriger Mann, der sich zu dem Zeitpunkt in einem nahen Kulturzentrum aufhielt, forderte die Gruppe dazu auf, die Ruhestörung einzustellen. Als Reaktion sollen die Männer Gegenstände, unter anderem Steine, aus einer nahen Baustelle in Richtung des Hauseingangs geworfen haben. Der Mann verließ das Gebäude daraufhin und es kam zu wechselseitigen Körperverletzungen mit einem 31-jährigen Mann aus der Gruppe. Der 28-Jährige soll dabei einen Baseballschläger eingesetzt haben. Beide Männer erlitten unter anderem Kopfverletzungen.

Der 28-Jährige informierte kurz darauf die Bundespolizei. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch eine hinzugerufene Rettungswagen-Besatzung, lehnten der alkoholisierte 31-Jährige und der 28-Jährige eine ihnen angeratene weitere Behandlung in einem Krankenhaus auf eigene Verantwortung ab. Die Polizei erteilte dem 31-Jährigen und einem weiteren 33-jährigen Mann aus der Gruppe einen Platzverweis für den betroffenen Bereich der Heinrich-Sturm-Straße.

Wenige Stunden später, gegen 8 Uhr, alarmierte der 33-jährige Mann Rettungskräfte und die Polizei. Er gab an, dass der 31-jährige Mann auf einem Parkplatz an der Lürriper Straße ohne eine weitere Auseinandersetzung das Bewusstsein verloren habe. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Ärzte bestand zu diesem Zeitpunkt Lebensgefahr.

Die Bundespolizei nahm den 28-jährigen Mann vorläufig fest.

Ärzte konnten den Zustand des 31-Jährigen später stabilisieren, eine Lebensgefahr besteht derzeit nicht mehr.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 28-Jährige mangels Haftgründen von der Polizei entlassen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und/ oder Angaben zur Identität der anderen Gruppenmitglieder machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.