Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Damit in solchen Notfällen möglichst schnell Erste Hilfe geleistet werden kann, baut die Feuerwehr Mönchengladbach ihr Netzwerk ehrenamtlicher Ersthelfer weiter aus. Dazu bietet sie kostenlose Notfall-Schulungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger an – medizinische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.
Nach einem kompakten Notfalltraining erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat. Dieses berechtigt zur Freischaltung in der Ersthelfer-App „Region der Lebensretter 3.0“. Das System alarmiert registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer parallel zum Rettungsdienst, wenn sich in ihrer unmittelbaren Nähe ein Herz-Kreislauf-Stillstand ereignet. So können bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettende Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.
Warum die Schulungen wichtig sind
Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit mit jeder Minute ohne Wiederbelebung. Ziel der Feuerwehr Mönchengladbach ist es deshalb, das Netz ehrenamtlicher Ersthelfer weiter auszubauen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes möglichst effektiv zu überbrücken.
Die wichtigsten Informationen zum nächsten Termin
Wann: Dienstag, 7. Juli 2026, von 17:00 bis 18:30 Uhr
Wo: Ratssaal des Rathauses Abtei
Wer: Alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme an einem einzigen Schulungstermin ist ausreichend.
Anmeldung
Für den kommenden Termin sind aktuell nur noch wenige Restplätze verfügbar. Interessierte können sich unkompliziert per E-Mail anmelden:
lebensretter@moenchengladbach.de
So funktioniert die Registrierung
Nach erfolgreicher Schulung laden die Teilnehmenden die App „Region der Lebensretter 3.0“ herunter. Anschließend wird ein Online-Formular ausgefüllt und das von der Feuerwehr ausgestellte Zertifikat als Qualifikationsnachweis hochgeladen. Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Freischaltung für das Ersthelfer-System.
Die App gehört zum größten Ersthelfer-Netzwerk Deutschlands und alarmiert registrierte Helferinnen und Helfer bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand automatisch, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe des Notfalls befinden. So kann bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettende Hilfe geleistet werden.