Nach einer enttäuschenden Saison hat Borussia Mönchengladbach die wichtigste Personalie geklärt: Eugen Polanski bleibt Cheftrainer im Borussia-Park. Warum Sportdirektor Rouven Schröder trotz Platz zwölf am Trainer festhält und welche harten Veränderungen nun anstehen, erfahren Sie hier.
Keine einfache Entscheidung für die Fohlen
Die abgelaufene Bundesliga-Spielzeit war für Borussia Mönchengladbach ein harter Prüfstein. Erst am drittletzten Spieltag sicherten sich die Fohlen den Klassenerhalt und landeten schließlich auf dem zwölften Tabellenplatz. Für die Ansprüche am Niederrhein war das schlichtweg zu wenig. Entsprechend intensiv und kontrovers fielen die Gespräche der Vereinsgremien nach dem Saisonende aus. Sportdirektor Rouven Schröder räumte ein, dass die Spielzeit alles andere als optimal verlief.
Frischer Wind im Trainerteam geplant
Dennoch genießt Eugen Polanski weiterhin das Grundvertrauen der Vereinsführung. Ein simples „Weiter so“ wird es in Mönchengladbach allerdings nicht geben. Stattdessen kündigte Schröder spürbare Veränderungen im direkten Umfeld des Trainers an. Um Polanski herum soll ein neues Team aufgebaut werden, das frische Impulse und neue Eindrücke von außen einbringt. Wie genau diese personellen Veränderungen im Detail aussehen und wie viele Positionen betroffen sind, ließ der Verein bislang noch offen.
Borussia will wieder offensiver spielen
Auch auf dem Rasen stehen Veränderungen an. Der Kader soll so angepasst werden, dass die Mannschaft den Fans künftig wieder attraktiveren und offensiveren Fußball bietet. Schröder schließt dabei auch mögliche Abgänge nicht aus. Nach vielen kritischen Phasen in der vergangenen Saison soll das Team spürbar mutiger und stabiler auftreten. Der Verein will nicht nur personell nachbessern, sondern spielerisch ein komplett anderes Bild abgeben.
Vertrauensvorschuss ohne Freifahrtschein
Mit der Entscheidung für Polanski wählt der Verein ganz bewusst den Weg der Kontinuität. Ein erneuter Trainerwechsel hätte zwar einen kompletten Neustart bedeutet, aber gleichzeitig neue Unruhe an den Niederrhein gebracht. Polanski, der das Team im September 2025 übernommen hat, kennt die Strukturen in Mönchengladbach bestens. Mit seinem Vertrag bis 2028 bekommt er nun die Chance, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Die Erwartungen an ihn sind für die kommende Saison jedoch deutlich gestiegen.