Ein vermeintlicher Bankmitarbeiter hat eine 38-jährige Frau aus Mönchengladbach am Telefon getäuscht und dadurch Zugriff auf mehrere ihrer Konten erhalten. Der Schaden liegt bei mehr als 5.000 Euro.
Die Masche klang zunächst nach einer Sicherheitsmaßnahme. In der Nacht zu Montag, 28. September, erhielt eine 38-jährige Frau gegen 2 Uhr einen Anruf von einem unbekannten Mann. Er stellte sich als Mitarbeiter ihrer Bank vor.
Der Anrufer behauptete, derzeit sei eine neue Betrugsmasche beim Online-Banking im Umlauf. Angeblich müsse das Konto der Frau gesperrt werden, um einen unberechtigten Zugriff zu verhindern.
Frau gibt TAN am Telefon frei
Die 38-Jährige folgte zunächst den Anweisungen des Mannes. Im Verlauf des Gesprächs gab sie auch eine Transaktionsnummer, kurz TAN, frei.
Kurz darauf wurde sie misstrauisch und beendete das Telefonat.
Am Morgen setzte sich die Frau mit ihrer Bank in Verbindung und ließ den Vorgang überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass bereits Geld von insgesamt vier Konten abgebucht worden war.
Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von mehr als 5.000 Euro.
Polizei warnt vor unerwarteten Bankanrufen
Die Polizei Mönchengladbach warnt erneut davor, bei unerwarteten Telefonaten sensible Bankdaten preiszugeben.
Wer von einem angeblichen Bankmitarbeiter angerufen wird, sollte keine TAN, PIN oder andere Zugangsdaten weitergeben. Bei Zweifeln empfiehlt es sich, das Gespräch zu beenden und die Bank anschließend selbst über eine bekannte oder offizielle Telefonnummer zu kontaktieren.