
In der Zentralen Notaufnahme des Elisabeth Krankenhauses Rheydt steht ein Führungswechsel an. Ab dem 1. Oktober übernimmt Dr. Dr. David Eichhorn die chefärztliche Leitung. Der 46-Jährige kommt vom Universitätsklinikum Düsseldorf nach Mönchengladbach.
Für viele Patienten beginnt die Behandlung im Krankenhaus in der Zentralen Notaufnahme. Im Elisabeth Krankenhaus Rheydt erhält dieser Bereich nun eine neue medizinische Leitung. Dr. med. Dr. rer. oec. David Eichhorn übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Position des Chefarztes.
Eichhorn folgt auf Dr. med. Annika Encke, die die Zentrale Notaufnahme seit 2023 geleitet hatte und künftig in einer eigenen Praxis in Düsseldorf tätig sein wird.
Erfahrung aus der Notfallmedizin in Düsseldorf
Der neue Chefarzt bringt neben seiner medizinischen Ausbildung auch wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse mit. Eichhorn studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und promovierte im Bereich internationales Marketing. Später absolvierte er zusätzlich ein Studium der Humanmedizin an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, das er 2016 abschloss.
Seine medizinische Laufbahn führte ihn anschließend an das Universitätsklinikum Düsseldorf. Dort absolvierte er seine Facharztausbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie und wechselte danach in die Zentrale Notaufnahme.
Als Oberarzt war Eichhorn dort an der Versorgung von rund 50.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr beteiligt. Neben der medizinischen Arbeit beschäftigte er sich mit organisatorischen Abläufen, der strategischen Entwicklung der Notaufnahme und wirtschaftlichen Fragestellungen.
Rund 45.000 Notfälle pro Jahr in Rheydt
Im Elisabeth Krankenhaus übernimmt Eichhorn nun die medizinische und wirtschaftliche Verantwortung für die Zentrale Notaufnahme. Nach Angaben der Städtischen Kliniken werden dort jährlich rund 45.000 Notfallpatientinnen und Notfallpatienten behandelt.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit soll auf der Weiterentwicklung der Notfallversorgung liegen. Dazu gehören bestehende Konzepte für größere Schadenslagen und die medizinische Ersteinschätzung von Patienten.
Auch digitale Technik soll künftig eine größere Rolle spielen. Prozesse sollen dort, wo es medizinisch und organisatorisch sinnvoll ist, durch Automatisierung und künstliche Intelligenz unterstützt werden.
Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten und Krankenhäusern
Für Eichhorn spielt auch die Zusammenarbeit über die Klinik hinaus eine wichtige Rolle. Vorgesehen ist ein enger Austausch mit der Stadt Mönchengladbach, der Feuerwehr, den Rettungsdiensten, niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern in der Region.
Dabei geht es unter anderem darum, Patientenströme besser zu steuern und die Notfallversorgung langfristig weiterzuentwickeln.
Zum Beginn seiner Tätigkeit will sich Eichhorn zunächst einen umfassenden Überblick über die vorhandenen Strukturen und Abläufe im Elisabeth Krankenhaus verschaffen.
Neben seiner Tätigkeit in Rheydt bleibt er auch in der medizinischen Lehre aktiv. Unter anderem beteiligt er sich weiterhin an der notfallmedizinischen Ausbildung an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf.
David Eichhorn lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Düsseldorf.
Quelle: Stadt Mönchengladbach
Quelle: Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH – Elisabeth-Krankenhaus Rheydt