Am Montagabend, dem 25. Mai, ist ein 14-Jähriger bei einem Verkehrsunfall auf der Mülgaustraße in Mönchengladbach schwer verletzt worden. Wie es zu dem dramatischen Vorfall mit einem E-Scooter kam und welche Rolle eine unbekannte Passantin spielt, müssen nun Spezialisten der Polizei klären.
Ausweichmanöver endet an Litfaßsäule
Der Unfall ereignete sich gegen 19.45 Uhr. Zwei junge Männer waren zu diesem Zeitpunkt mit ihren E-Scootern auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg der Mülgaustraße in Richtung Schlachthofstraße unterwegs. Aus bislang noch nicht völlig geklärter Ursache geriet einer der beiden Fahrer, ein 14-jähriger Jugendlicher, plötzlich in Schwierigkeiten.
Ersten Aussagen von Augenzeugen zufolge versuchte der Junge offenbar, einer Fußgängerin auszuweichen. Bei diesem Manöver verlor er die Kontrolle über seinen Roller, kam ins Schleudern und prallte schließlich gegen eine am Wegrand stehende Litfaßsäule.
Rettungseinsatz und Unfallaufnahme
Ein Rettungswagenteam der Feuerwehr war schnell am Unfallort und übernahm die medizinische Erstversorgung des Verunglückten. Der Jugendliche erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Angaben kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren, forderte die Polizei Unterstützung an. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Köln sicherte am Abend die Spuren auf der Mülgaustraße. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei sucht dringend wichtige Zeugin
Die Ermittler sind nun auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um das Geschehen lückenlos aufzuklären. Insbesondere die Fußgängerin, der der Jugendliche laut Zeugen ausweichen wollte, ist für die Polizei von großer Bedeutung. Sie wird gebeten, sich umgehend bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.