Es gibt Neuigkeiten im Fall der Raubserie, die in den vergangenen Wochen für viel Beunruhigung in Mönchengladbach gesorgt hat. Nachdem die Polizei gestern einen entscheidenden Ermittlungserfolg verbuchen konnte, befindet sich der mutmaßliche Täter nun hinter Gittern.
Wie die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft heute mitteilten, wurde der 53 Jahre alte Tatverdächtige am heutigen Samstagmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ umgehend einen Untersuchungshaftbefehl. Der Mann sitzt somit ab sofort im Gefängnis in Untersuchungshaft.
Wir hatten bereits ausführlich über den Zugriff berichtet. Der Verdächtige war am Freitagmittag gegen 12 Uhr 40 im Ortsteil Mülfort auf frischer Tat ertappt worden. Zivilfahnder hatten ihn observiert und griffen sofort ein, als er in einer Parkanlage an der Bruchstraße einer 29 Jahre alten Fußgängerin die Halskette entriss. Das Opfer blieb zum Glück unverletzt und bekam den Schmuck direkt zurück.
Ganz wichtig zu erwähnen ist hierbei die unermüdliche Arbeit der Beamten. Die Polizei in Mönchengladbach hat zu keinem Zeitpunkt nachgelassen und stets mit Hochdruck nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet. Man hat die große Besorgnis der Bürger in der Stadt zu jedem Zeitpunkt extrem ernst genommen. Genau aus dieser konsequenten Arbeit resultiert nun auch dieser schnelle Ermittlungserfolg. Die Mönchengladbacher Polizei hat wirklich kontinuierlich und mit massivem Hochdruck nach dem Täter gefahndet, was sich jetzt zum Glück für alle ausgezahlt hat.
Der 53 Jahre alte Mann steht im Verdacht, seit Ende Mai für eine ganze Serie von mindestens acht ähnlichen Überfällen auf Frauen im Stadtgebiet verantwortlich zu sein. Die Vorgehensweise war dabei immer erschreckend gleich. Er näherte sich auf einem Fahrrad und riss seinen Opfern im Vorbeifahren gewaltsam die Ketten vom Hals.
Auch wenn der mutmaßliche Täter nun aus dem Verkehr gezogen ist, ist die Arbeit der Ermittlungsbehörden noch nicht abgeschlossen. Die eigens eingerichtete Ermittlungskommission der Polizei arbeitet weiterhin intensiv an dem Fall. Es gilt nun, alle Beweise auszuwerten und rechtssicher zu klären, ob der Mann für sämtliche acht Taten zur Verantwortung gezogen werden kann.