Der Einkaufstrip endete für Kunden und Mitarbeitende in Mönchengladbach am Dienstagabend mit einem Schreckmoment. Im Verkaufsraum eines Einkaufsmarktes klagten plötzlich mehrere Menschen über Hustenreiz und brennende Atemwege. Ein merkwürdiger, nicht zuzuordnender Geruch hatte sich im Gebäude ausgebreitet. Die sofort alarmierte Feuerwehr fackelte nicht lange und rückte mit einem Großaufgebot an.
Schnelle Räumung: Kunden müssen ins Freie
Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, war die Lage im Markt noch unübersichtlich. Um jedes Risiko für die Gesundheit auszuschließen, ordnete die Feuerwehr vorsichtshalber die umgehende Evakuierung an. Der gesamte betroffene Bereich wurde geräumt und weiträumig abgesperrt. Draußen an der frischen Luft nahmen sich die Einsatzkräfte der verunsicherten Kunden und des Personals an und betreuten sie.
Feuerwehr sucht nach der Ursache
Während die Menschen in Sicherheit gebracht wurden, begannen die Spezialisten der Feuerwehr mit der intensiven Ursachenforschung. Ausgerüstet mit feinen Messgeräten durchkämmten sie den Verkaufsbereich. Auch die angrenzenden Räumlichkeiten und die Tiefgarage des Einkaufsmarktes wurden akribisch kontrolliert, um eine mögliche Gefahrenquelle aufzuspüren. Gleichzeitig liefen umfangreiche Lüftungsmaßnahmen an, um das Gebäude durchzuspülen.
Eine Person muss ins Krankenhaus
Parallel zu den Suchmaßnahmen der Feuerwehr kümmerte sich der Rettungsdienst um die betroffenen Menschen vor Ort. Mehrere Personen wurden nach den erlittenen Atemwegsreizungen medizinisch gesichtet. Für eine Person war eine weitere Abklärung zwingend notwendig: Sie wurde mit dem Rettungswagen zur genaueren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Entwarnung nach umfangreichen Kontrollen
Trotz des massiven Aufgebots und wiederholter Messungen im gesamten Gebäude gab es am Ende Erleichterung: Die Feuerwehr konnte keine gefährlichen Stoffkonzentrationen oder auffälligen Werte in der Raumluft mehr feststellen. Nachdem das Gebäude intensiv gelüftet und ein letztes Mal kontrolliert worden war, konnte der Einsatz beendet werden. Die Einsatzstelle wurde schließlich an den Marktleiter und die örtliche Polizei übergeben.
