
Mönchengladbach-Rheydt. Wer sich in der Nacht zu Mittwoch gefragt hat, warum rund um den Rheydter Hauptbahnhof zahlreiche Einsatzkräfte unterwegs waren und ein Polizeihubschrauber über dem Gebiet kreiste: Hintergrund war die Suche nach einer möglicherweise von einem Zug erfassten Person. Trotz einer umfangreichen Suchaktion konnte nach unseren Informationen niemand gefunden werden.
Gegen Mitternacht erhielten Polizei und Feuerwehr Kenntnis von einem möglichen Zwischenfall im Bereich des Rheydter Hauptbahnhofs. Nach den uns vorliegenden Informationen bestand der Verdacht, dass ein Zug während der Fahrt eine Person erfasst haben könnte.
Daraufhin rückten zahlreiche Kräfte von Polizei und Feuerwehr zum Hauptbahnhof und in die angrenzenden Gleisbereiche aus. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich dort eine verletzte Person befand, wurde eine umfangreiche Suche eingeleitet.
Für den Einsatz wurde der Zugverkehr im betroffenen Bereich eingestellt. Dadurch konnten sich die Einsatzkräfte auf den Gleisen bewegen und den Streckenabschnitt systematisch absuchen.
Parallel dazu konzentrierten sich die Ermittlungen auf den betreffenden Zug. Einsatzkräfte untersuchten diesen auf mögliche Spuren, die Aufschluss darüber geben könnten, ob es tatsächlich zu einer Kollision gekommen war. Zudem wurden nach unseren Informationen Personen aus dem Zug zu ihren Beobachtungen befragt.
Im weiteren Verlauf wurde die Suche aus der Luft unterstützt. Ein Hubschrauber der Polizei überflog den Bereich rund um den Rheydter Hauptbahnhof und die angrenzenden Streckenabschnitte intensiv, während die Einsatzkräfte ihre Suche am Boden fortsetzten.
Trotz des erheblichen Aufwands blieb die Suche ohne entsprechenden Fund: Nach unseren Informationen wurde weder im Bereich des Rheydter Hauptbahnhofs noch entlang der abgesuchten Gleise eine verletzte Person gefunden.
Ob es tatsächlich zu einer Berührung oder Kollision zwischen dem Zug und einer Person gekommen ist, können wir auf Grundlage der bislang vorliegenden Informationen nicht bestätigen. Ebenso liegen uns derzeit keine gesicherten Angaben dazu vor, wodurch der ursprüngliche Verdacht ausgelöst wurde.
