Am kommenden Pfingstwochenende (24. und 25. Mai) öffnet die historische Schriefersmühle in Mönchengladbach ihre Türen. Neben einer Kunstausstellung erwartet die Besucher am Deutschen Mühlentag ein spannender Einblick in die regionale Geschichte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.
Kunstausstellung am gesamten Wochenende
An beiden Feiertagen haben Interessierte die Möglichkeit, zwischen 11 und 16 Uhr besondere Werke aus der Kunstsammlung von Manfred und Helga Zander zu besichtigen. Die Ausstellung bietet einen kulturellen Kontrast im Inneren des historischen Gebäudes an der B57, das sich genau zwischen Rheindahlen und Erkelenz befindet.
Tag der offenen Tür am Pfingstmontag
Am 25. Mai, der bundesweit als Deutscher Mühlentag begangen wird, veranstaltet der Förderverein Schriefersmühle zusätzlich einen Tag der offenen Tür. Ebenfalls von 11 bis 16 Uhr können Besucher dann tief in die lokale Vergangenheit eintauchen.
In bebilderten Vorträgen informieren die Verantwortlichen über die lange Historie des Bauwerks sowie die aufwendigen Restaurierungsarbeiten der vergangenen Jahre. Darüber hinaus gibt es Einblicke in die Technik und Funktionsweise weiterer historischer Windmühlen am Niederrhein.
Ein gerettetes Stück Stadtgeschichte
Die Schriefersmühle wurde bereits im Jahr 1747 erbaut und zählt damit zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken in Mönchengladbach. Über Jahrhunderte hinweg mahlten die Bauern aus den umliegenden Honschaften hier ihr Getreide. Heute ist das Gebäude eine von nur noch vier verbliebenen Windmühlen im gesamten Stadtgebiet, von denen überhaupt noch Reste existieren.
Dass Besucher die Mühle, die seit 1986 unter Denkmalschutz steht, heute noch erleben dürfen, ist dem Einsatz des örtlichen Fördervereins zu verdanken. Dieser hat das bedeutende regionale Denkmal vor dem endgültigen Verfall bewahrt.