
Ein Verkehrsunfall auf der Schwalmstraße hat am Nachmittag einen größeren Einsatz ausgelöst. Ein 33 Jahre alter Fahrer eines Kleinkraftrades und ein 25-jähriger Autofahrer stießen dort gegen 14.48 Uhr zusammen. Die Verletzungen des Zweiradfahrers erschienen zunächst so schwer, dass von einer akuten Lebensgefahr ausgegangen wurde. Im Krankenhaus stellte sich die Situation später jedoch deutlich weniger schwerwiegend dar.
Nach dem derzeit bekannten Ermittlungsstand war die Verkehrsführung im Bereich der Unfallstelle wegen einer Baustelle verändert. Der 33-Jährige soll mit seinem Kleinkraftrad einen Fahrbahnbereich genutzt haben, der zu diesem Zeitpunkt für den entgegenkommenden Verkehr vorgesehen war. Dort kam es zur Kollision mit dem Auto des 25-Jährigen.
Durch den Zusammenstoß wurde der Zweiradfahrer auf die Straße geschleudert. Ein alarmierter Notarzt bewertete das Verletzungsbild an der Unfallstelle zunächst als akut lebensbedrohlich. Für die weitere Dokumentation und Untersuchung des Unfallortes wurde deshalb ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Kleve hinzugezogen.
Ein Rettungswagen brachte den Verletzten unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus. Dort ergaben die Untersuchungen, dass seine Verletzungen entgegen der ersten Einschätzung nicht schwerwiegend waren.
Nach seiner medizinischen Versorgung verließ der 33-Jährige das Krankenhaus auf eigenen Wunsch. Noch während die Polizei mit der Unfallaufnahme beschäftigt war, kehrte er zur Schwalmstraße zurück und organisierte anschließend selbst die Bergung seines Kleinkraftrades.
In dem beteiligten Auto saßen zum Unfallzeitpunkt neben dem 25-jährigen Fahrer eine Frau und ein Kleinkind. Alle drei blieben nach den vorliegenden Angaben unverletzt.
Während der polizeilichen Unfallaufnahme konnte die Schwalmstraße zwischen Breite Straße und Bonnenbroicher Straße nicht befahren werden. Der betreffende Abschnitt wurde für die Dauer der Arbeiten gesperrt.