
Mönchengladbach. Zwei Autofahrer sind am Donnerstagabend, 10. September 2026, ins Visier einer zivilen Polizeistreife geraten. Die Beamten folgten einem Cupra und einem BMW schließlich bis auf die A61. Dort stellten sie während der Nachfahrt Geschwindigkeiten von etwa 180 km/h fest. In Güdderath stoppte die Polizei beide Fahrzeuge. Gegen die 22 und 30 Jahre alten Fahrer besteht der Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Begonnen hatte der Einsatz gegen 23.35 Uhr an der Speicker Straße. Dort führten Zivilbeamte eine Verkehrskontrolle durch, als der Cupra und der BMW die Kontrollstelle nach Angaben der Polizei mit erkennbar hoher Geschwindigkeit passierten.
Die Beamten nahmen mit ihrem zivilen Streifenwagen die Verfolgung auf. Auf der Waldnieler Straße fuhren die beiden Autos durch einen Baustellenbereich. Dort stellten die Polizisten eine Geschwindigkeit von etwa 90 km/h fest. Zulässig waren an dieser Stelle 30 km/h.
Anschließend führte die Fahrt auf die A61 in Richtung Koblenz. Die Zivilbeamten beobachteten dort, wie sich Cupra und BMW mehrfach gegenseitig überholten. Während der Nachfahrt stellte die Polizei Geschwindigkeiten von etwa 180 km/h fest. Auf diesem Abschnitt galt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.
Beide Autofahrer verließen die Autobahn schließlich an der Anschlussstelle Güdderath. Auf dem Marie Bernays Ring gelang es den Beamten, den Cupra und den BMW anzuhalten.
Am Steuer saßen zwei Männer im Alter von 22 und 30 Jahren. Die Polizei stellte die Führerscheine der beiden Fahrer sicher. Auch der Cupra und der BMW wurden sichergestellt.
Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.