
Ab dem 10. August beginnt an der Viersener Straße in Mönchengladbach ein umfangreicher Ausbau für den Fuß- und Radverkehr. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Hettweg und Heideweg südlich der Kliniken Maria Hilf. Nach Angaben der Stadt soll dort eine bestehende Engstelle beseitigt und die Verkehrssituation für Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad deutlich verbessert werden.
Während der Bauarbeiten sind Änderungen für den Straßenverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen. Die Arbeiten sollen nach aktueller Planung bis zum Jahresende abgeschlossen werden.
Erster Bauabschnitt bringt Einbahnstraßenregelung
Den Auftakt bildet der Ausbau auf der westlichen Straßenseite zwischen der Hausnummer 385 und der Straße Großheide. Für diesen Abschnitt ist eine Bauzeit von rund fünf Wochen vorgesehen.
In dieser Zeit bleibt die Viersener Straße in Fahrtrichtung Viersen befahrbar. Wer hingegen in Richtung Innenstadt unterwegs ist, muss eine ausgeschilderte Umleitung nutzen. Diese führt über die Straßen Großheide, Lindenstraße und Marienburger Straße.
Nach Angaben der Stadt ist für diesen Bauabschnitt keine Baustellenampel erforderlich. Dennoch sollten Verkehrsteilnehmer wegen möglicher Verzögerungen zusätzliche Fahrzeit einplanen.
Änderungen für Radfahrer, Fußgänger und Busverkehr
Fußgänger können den Baustellenbereich während der gesamten Bauzeit passieren.
Für Radfahrende gelten unterschiedliche Regelungen: In Richtung Viersen ist die Fahrt weiterhin auf der Viersener Straße möglich. Wer in Richtung Innenstadt unterwegs ist, wird über Großheide, Kaesbachstraße und Winandsdelle umgeleitet.
Auch der Busverkehr ist betroffen. Die Haltestelle „Großheide“ in Fahrtrichtung Innenstadt entfällt vorübergehend. Für die Gegenrichtung richtet die Stadt eine Ersatzhaltestelle im Bereich der Hausnummern 368 bis 373 ein.
Getrennter Geh- und Radweg geplant
Der bisher gemeinsam genutzte Weg ist nach Angaben der Stadt lediglich rund 1,5 Meter breit und weist zudem bauliche Mängel auf. Künftig entstehen dort getrennte Verkehrsflächen.
Geplant sind:
- ein etwa zwei Meter breiter Radweg,
- ein rund 2,5 Meter breiter Gehweg,
- die Erneuerung der Fahrbahn,
- barrierefrei ausgebaute Bushaltestellen,
- Verbesserungen beim Abbiegen für den Radverkehr.
Sichere Querung der Viersener Straße
Ein weiterer Bestandteil der Baumaßnahme betrifft den Kreuzungsbereich der Verbindung Großheide und Hettweg. Dort soll das Queren der Viersener Straße für Radfahrende erleichtert werden.
Nach Angaben der Stadt entsteht in der Straßenmitte ein geschützter Bereich, der durch zwei Verkehrsinseln eingefasst wird. Vorgesehen sind Wartebereiche und kurze Abbiegespuren für den Radverkehr in beide Richtungen. Gleichzeitig bleibt je Fahrtrichtung Platz für ein Kraftfahrzeug, das sich hinter wartenden Radfahrenden einordnen kann.
Die Verbindung ist Bestandteil des Radknotenpunktnetzes Mönchengladbach sowie des gesamtregionalen Radverkehrskonzepts.