Am Gierthmühlenweg in Mönchengladbach kam es nach einer Suizidandrohung zu einem größeren Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando. Foto Sascha Hohnen
Am Gierthmühlenweg in Mönchengladbach kam es am Samstag zu einem größeren Polizeieinsatz. Nach einer Suizidandrohung rückte schließlich sogar das SEK an.
Nach Informationen soll ein psychisch instabiler Mann damit gedroht haben, sich das Leben zu nehmen. Der Mann verschanzte sich demnach in seiner Wohnung und verweigerte zunächst jeden weiteren Kontakt.
Polizei und Einsatzkräfte versuchten vor Ort über längere Zeit, beruhigend auf die Person einzuwirken und sie zum freiwilligen Verlassen der Wohnung zu bewegen. Diese Gespräche blieben jedoch offenbar ohne Erfolg.
SEK übernimmt den Einsatz
Da sich die Lage nicht entschärfen ließ, zog die Polizei schließlich ein Spezialeinsatzkommando hinzu. Das SEK konnte die Situation schnell unter Kontrolle bringen.
Die männliche Person wurde anschließend unverletzt aus der Wohnung geführt und festgenommen. Weitere Menschen kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden.
Mann in psychiatrische Klinik gebracht
Nach dem Einsatz wurde der Mann aufgrund seines psychischen Zustands in eine psychiatrische Klinik gebracht. Weitere Informationen zu den Hintergründen oder möglichen Auslösern liegt zunächst nicht vor.
Der Einsatz am Gierthmühlenweg war gegen 17 Uhr beendet. Während der Maßnahmen kam es im Umfeld zeitweise zu Einschränkungen.